Reise in den Nordkaukasus, 5. Tag, …und der Canyon

Und am Ende dieses wundervollen, zauberhaften, märchengleichen Abstiegs kamen wir dann am Wasserfall das Canyons an:

Canyon

Canyon

Canyon I

Canyon I

Und nun ging es an diesem Canyon Flussaufwärts, das war wesentlich angenehmer, als die ganzen Stufen wieder zurück zu gehen, die wir hergekommen waren.

Canyon II

Canyon II


Canyon III

Canyon III

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Reise in den Nordkaukasus, 5. Tag, der Märchenwald

Nachdem wir nun die Freuden eines Badeurlaubs genossen haben und uns Mittags gestärkt haben, ging es mit dem Bus von Khosta wieder zurück in die Richtung, aus der wir in der Früh gekommen sind, aber nicht die ganze Strecke, sondern wir stiegen vorher aus und begaben uns in eine “Märchenwunderwelt”.

Es fing verhältnismäßig unspektakulär damit an, dass Buchsbäume wild vor sich hinwuchsen, zu deren Füßen sich Lenzrosen ausbreiten:

Buchs und Lenzrosen

Buchs und Lenzrosen

Und immer weiter ging es in diesen Wald hinein

Buchswald

Buchswald

Das Ziel unseres Ausfluges sollte ein Canyon sein, hier sieht man, wir stehen ganz oben

Rundblick

Rundblick

Was dann folgte, ist mir Worten nicht zu beschreiben, wir gelangten in einen Wald, der ein Märchenwald ist. Verwunschene Feen, uralte Bäume, moosbewachsene Äste, dichtes Blätterwerk, gedämpftes Sonnenlicht, Farne, Moose, Eidechsen, Schnecken, Insekten, einfach Traumhaft. Hier mal eine Collage für einen kleinen Überblick:

Collage

Collage

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Reise in den Nordkaukasus, 5. Tag, oh what a wunderful day!


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Nachdem wir am Vortag mit dem Bus von Sotchi nach Khosta und dort noch etwas weiter von der Küste ins Landesinnere gefahren sind (ich weiß nicht mehr, wie der Ort hieß *schäm*), begrüsste uns der Tag mit sanftem Sonnenlicht und mich der Reiseleiter mit einem gedeckten Frühstückstisch draußen! So fängt ein hervorragender Tag an. Und der Tag versprach am Morgen nichts, was er nicht untertags halten würde.

Als erstes setzten wir uns in den Bus und fuhren zurück nach Khosta. Dort wollten wir uns vormittags den Freuden eines Badeurlaubs hingeben. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir den Strand am schwarzen Meer und das angenehm warme Wasser. Gleichzeitig bekam ich tiefe Einblicke in die unbeschreibliche Selbstbeherrschung meines Reiseleiters, denn er konnte diesen eindeutigen Angeboten

Angebote

Angebote

hartnäckig widerstehen! Ein lebendes Beispiel perfekter Selbstdisziplin ;)

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Reise in den Nordkaukasus, 4. Tag, Sotchi – ich komme wieder

Sotchi bietet noch viel mehr:

Sotchi

Sotchi

Sotchi I

Sotchi I

Es gibt dort auch einen Vergnügungspark.

Sotchi II

Sotchi II

Sotchi III

Sotchi III

Sotchi IV

Sotchi IV

Überall in diesem Vergnügungspark sieht man auch wunderschöne Pflanzen:

Blüte

Blüte

Unvermeidbar: Lenin

Sotchi V

Sotchi V

Und es gibt auch einen Hafen:

Sotchi VI

Sotchi VI

Hafen von Sotchi

Hafen von Sotchi

Dann gibt es Einkaufsparadise, bei denen man glatt verwechselt, in welchem Land man ist:

Einkaufszentrum

Einkaufszentrum

Aber manchmal sind Reste des Sozialismus noch sichtbar – unten elitäre Geschäfte und darüber diese Wohnungen:

Sotchi VII

Sotchi VII

Und schon gings wieder langsam in Richtung Bahnhof, denn der Bus sollte uns an diesem Tag ja noch weiter bringen.

Bahnhof Sotchi

Bahnhof Sotchi

Es stand aber schon fest, dass wir wieder kommen würden, denn das Dendrarium stand noch fest auf dem Programm. Also trennte ich mich leichten Herzens an diesem Tag von dieser wunderbaren Stadt voller Gegensätze.

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Reise in den Nordkaukasus, 4. Tag, Sotchi – ich komme!

So, nach dem interessanten Abend und einer erholsamen Nacht waren wir in aller Früh fit für die Weiterreise. Zunächst ging es mit dem Bus zurück nach Lazarevskaya und dann mit dem Zug weiter nach Sotschi.

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Sotschi, ein mondäner Ferienort in Russland, begrüßt einen mit ungewohnter Betriebsamkeit auf ungewohnt gepflegten Straßen mit ungewohnt luxuriösen Autos:

Sotchi I

Sotchi I

Wirklich beeindruckt hat mich dann der Markt von Sotschi mit seinem Warenangebot, seinen Düften (wann werden endlich Geruchscomputer erfunden?!), seinen Geräuschen und seinem geschäftigen Treiben

Gewürze

Gewürze

Haushaltsgeräte

Haushaltsgeräte

Markt

Markt

…und die faustgroßen Pfirsiche, zart wie Babyhaut und süß wie die Liebe

Pfirsich

Pfirsich

Dass die Bestimmungen über eine ununterbrochene Kühlkette bei Fleisch blanker Blödsinn sind, lediglich die Administration am Leben erhalten und nicht zu irgendwelchen Gesundheitsschäden führen, war auch feststellbar. Alles quasi nur Mache von der EU, um sich wichtig zu machen, es geht nämlich auch einfach so:

Fleisch

Fleisch

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Reise in den Nordkaukasus, 3. Tag, eine bizarre Nacht

Wir stiegen also wieder von diesem Hügel herunter

Abstieg

Abstieg

und konnten beobachten, wie mit Touristen vollgeladene Jeeps den fast trockenen Bachlauf hochdüsten, um die Touristen in einem der vielen Lokalitäten abzuliefern, die ihnen den Aufenthalt mit einem folkloristischen Abend versüßen würden.

Jeeps im Flussbett

Jeeps im Flussbett

Auch wir wollten natürlich sehen, was die Adygen so zu bieten hatten. Vorher präsentierte uns allerdings die Natur ein phantastisches Schauspiel, nämlich diesen Sonnenuntergang:

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Und dann sahen wir, dass sich das wirklich sehen lassen konnte, was uns die Adygen sehen ließen:

Tracht

Tracht

Tanz

Tanz

Die Adygen haben Temperament, die Darbietungen animierten zum Mitklatschen und länger Verweilen. Wir verweilten allerdings nicht länger, denn es gab da ein klitzekleines Problem, eigentlich mehrere, sozusagen viele, zu viele, um es zu ignorieren: Angezogen vom Licht schwirrten Millionen und Abermillionen geflügelte Ameisen umher und nervten einfach nur noch:

fliegende Ameisen

fliegende Ameisen

Das machte eine spontane Umgestaltung des Abends notwendig, also verzogen wir uns in die Richtung des Flussbettes, denn dort gab es keine künstliche Beleuchtung. Der Mann im (Voll)Mond leuchtete uns den Weg:

Vollmond

Vollmond

Und dann war die Überraschung relativ groß, als wir feststellten, dass es mitnichten dort ruhig und womöglich romantisch wäre, nein, im Gegenteil, es war richtig gefährlich, weil ja die ganzen Jeeps jetzt sozusagen zeitgleich dieses Flussbett benutzen, um die Touristen wieder an die Küste zu bringen, die sie den ganzen Tag mühevoll heraufgekarrt hatten. Und somit ähnelte das Flussbett mehr einer Autobahn denn einem besinnlichen Ort fernab der Zivilisation und ein bizarrer Abend endete.

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Reise in den Nordkaukasus, 3. Tag, die Dolmen und eine Überraschung

Hier die weiteren Fotos der Dolmen, es gibt dort nämlich mehrere:

Dolmen I

Dolmen I

Dolmen II

Dolmen II

Dolmen III

Dolmen III

Dolmen III

Dolmen III

Von diesen Steinen geht eine positive, kraftvolle Energie aus. Ein Traum, ein absoluter Traum, aber ein durchaus realisierbarer Traum ist es, dort oben eine sternenklare Nacht zu verbringen, frei von störender Zivilisation, nervenden Geräuschen und das Auge trübendem Streulicht und sich ganz dem Sein hingeben. Mal sehen, vielleicht wird dieser Traum ja eines Tages wahr.

So, und nun zu der Überraschung: Es fragte mich mein Reiseführer, ob ich ein Experiment wagen würde, es gäbe dort den Startplatz zu Gott und man flöge dann direkt zu ihm, natürlich wäre das nur als One-way-ticket verfügbar. Nachdem ich einerseits ein experimentierfreudiger Mensch bin, und mir andererseits sicher war, dass sich mein Reiseleiter lästige Fragen seitens der russischen Administration über meinen Verbleib sparen wollte, habe ich zugestimmt und tatsächlich, nur wenige Meter von dem Dolmen III entfernt findet sich ein verwunschen wirkender Platz im Wald und in der Mitte dieser Lichtung steht einladend die Startrampe:

Startplatz zu Gott

Startplatz zu Gott

Ich habe mich als mit dem Rücke zu diesem Stein mit den Füßen auf die sich dafür aufdrängenden Steine am Boden gestellt und es ist unbeschreiblich, welches Gefühl einen dann durchströmt. Bilder können das gar nicht übermitteln, das muss man tatsächlich einfach erlebt haben, welche Kraft von diesem einen Stein ausgeht.

Startplatz zu Gott

Startplatz zu Gott - Rückseite

Abflug

Abflug

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Reise in den Nordkaukasus, 3. Tag, Kalesch und mein erster Dolmen

In Kalesch angekommen bezogen wir erst einmal unser schönes Quartier

Zimmer in Kalesch

Zimmer in Kalesch

Wir machten uns also auf den Weg in Richtung Dolmen. Dabei kamen wir an diesem Strauch vorbei, der mir irgendwie auch unbekannt ist, Gartenfreunde, könnt Ihr bitte nochmal helfen:

Welche Pflanze ist das?

Welche Pflanze ist das?

Jedenfalls ging es weiter über diese Hängebrücke, die über ein jetzt im Sommer ziemlich ausgetrocknetes Flußbett führt:

Hängebrücke in Kalesch

Hängebrücke in Kalesch

Blick von der Hängebrück

Blick von der Hängebrück

Dieser mir unbekannte Baum zog mich noch in seinen Bann – man beachte die Blattgröße! Und jetzt ist er nicht mehr unbekannt, es handelt sich um Es handelt sich um einen Paullownia tomentosa (Thunb. Murray) Steud. 1841, Scrophulariaceae, chinesischer Blauglockenbaum oder Kaiser-Paulownie. R. vielen Dank!

Blauglockenbaum

Blauglockenbaum

unbekannter Baum I

Blauglockenbaum I

Und hier, hier ist der Eingang zum Aufgang zum Dolmen. Schneewittchen wohnt hier jedenfalls nicht, sonst wären es Rosen und nicht Clematis, die den Eingang umranken. Allerdings ist die Clematis an dieser Stelle insofern auffällig, als dass mir sonst keine weitere Clematis in der Nähe aufgefallen ist.

Eingang

Eingang

Clematis

Clematis

Und somit keuchten meine Raucherlunge und ich diesen Berg hoch und wurden dafür mit dieser Aussicht belohnt.

Aussicht

Aussicht

Es ging weiter durch einen ehemaligen Obstgarten

Obstgarten

Obstgarten

direkt auf meinen ersten Dolmen zu.

Dolmen

Dolmen

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Reise in den Nordkaukasus, 3. Tag, Weiterfahrt nach Kalesch

Gestärkt nach dem leckeren Mittagessen hatten wir noch einige Zeit, bis der Bus nach Kalesch ging. Diese Zeit nutzten wir mit einem Strandaufenthalt. Schon der Weg dorthin offenbarte ein typisch touristisches Ambiente mit Souveniershops, Imbissen und ähnlichem:

Souvenirstand

Souvenirstand

Imibissbuden

Imibissbuden

Vorher kamen wir aber noch an diesem “Kunstwerk” vorbei – das passiert, wenn irgendein Dödel durch das frisch betonierte latscht und sich anschließend kein Mensch darum schert:

Fußspuren

Fußspuren

Vielleicht ist das aber auch der Walk of fame von Lazarevskaya.

Und immer wieder werden unterschiedlichste Dinge am Straßenrand angeboten:

Mir fällt beim besten Willen nicht mehr ein, wie diese grünen Früchte heißen

Mir fällt beim besten Willen nicht mehr ein, wie diese grünen Früchte heißen

Vor meiner Reise wurde ich ja gewarnt, dass mich bestimmt ein Bär im Kaukasus fressen würde. Gesehen habe ich einen, gefressen hat er mich aber nicht

Bär im Kaukasus

Bär im Kaukasus

Und nach dieser Unterführung

Weg zum Strand

Weg zum Strand

hat man es geschafft, und der Strand breitet sich vor einem einladend aus:

Strand in Lazarevskaya

Strand in Lazarevskaya

So, und nach zweimaligem Abkühlen im schwarzen Meer (sehr angenehme Wassertemperatur und weniger salzhaltig als das Mittelmeer), ging es dann mit dem Bus in Richtung Kalesch:


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Busfahrt

Busfahrt nach Kalesch

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Reise in den Nordkaukasus, 3. Tag, Fahrt nach Lazarevskaya

Am dritten Tag war es so weit, ich sollte an diesem Tag das erste Mal in meinem Leben das schwarze Meer sehen.

Gleich in der Früh fuhren wir wieder mit der Straßenbahn in Richtung Bahnhof, genossen dort ein schnelles Frühstück und bestiegen dann den Zug über Tuapse nach Lazarevskaya.

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Und was soll ich sagen, ab Tuapse war es tatsächlich so weit, das schwarze Meer bereitete sich vor mir aus:

Schwarzes Meer

Schwarzes Meer

Diese Bahnstrecke hat den enormen Vorteil, dass sie weitestgehend direkt an der Küste verläuft, zwischen Bahndamm und Meer befindet sich häufig nur noch der Strand.

Schwarzes Meer II

Schwarzes Meer II

Immer wieder fährt man über Flüsse und Flüsschen, die ins Meer münden.

Schwarzes Meer III

Schwarzes Meer III

Wer möchte, kann sich in diesem Webalbum weitere Bilder der Zugfahrt ansehen.

In Lazarevskaya sind wir zur Mittagszeit angekommen, und mein Reiseleiter hat zielstrebig ein Lokal angesteuert und wir haben zu Mittag gegessen. In dem Zusammenhang muss ich den Reiseleiter sehr loben, es mangelte mir in dieser ganzen Zeit an nichts, ich musste nie darauf hinweisen, dass ich jetzt Hunger oder Durst habe, sondern alles war immer bestens organisiert. An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an ihn!

Während wir also gemütlich in einer Art Sommergaststätte saßen und diesen Ausblick genossen

südliches Flair

südliches Flair

fuhr auf einmal dieser Bus auf der Straße vorbei:

Bus der Firma "Reisewünsche"

Oh, Ihr glaubt gar nicht, wie schön es ist, nachdem man nur noch wie ein Erstklässler lesen kann, wenn auf einmal bekannte Buchstaben das Auge durchdringen und sich ohne weitere komplizierte Denkarbeit sofort in ein verständliches Wort verwandeln.

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