Da dieser Tag ja ein Sonntag war, war eine der Hauptverkehrsstraßen für den Verkehr gesperrt und stattdessen flanierten die Menschen darauf, stetig mit Musik aus überall am Straßenrand angebrachten Lautsprechern beschallt. Also flanierten wir auch, hier, in der Geburtsstadt von Anna Jurjewna Netrebko.

Straße in Krasnodar
Bis 1920 hieß die Stadt Jekaterinodar, zu Ehren der Zarin Katharina der Großen, die diese Stadt als Festungsstadt gegründet hat.
Krasnodar wird auch die Stadt der herrenlosen Hunde genannt und in der Tat sieht man hier viele Streuner, mehr als in den anderen Städten, wie ich jetzt rückblickend beurteilen kann. Und ihnen wurde ein eigenes Denkmal gewidmet:

herrenlose Hunde
Gleichzeitig ist Krasnodar die Hauptstadt der Region Krasnodar (Krasnodar Krai) und hier sieht man das Regierungsgebäude:

Regierungsgebäude von Krasnodar Krai
Und davor ist dieses Denkmal eines, natürlich, eines Kosaken:

Denkmal vor Regierungsgebäude von Krasnodar Krai
Vom vielen Flanieren und Fotografieren wurden wir dann hungrig und es gab dieses Abendessen:

Abendessen in Krasnodar
Das Essen war durchwegs sehr schmackhaft und lecker, jedenfalls für meinen Gaumen. Am Ende meines Reiseberichtes werde ich dem Thema Essen einen eigenen Artikel widmen.
Während wir im Trockenen saßen und unseren Hunger stillten, ging draußen ein kräftiger Regenschauer nieder. Dieser Umstand ermöglichte mir, Einblicke in die dort übliche Gebäudeentwässerung zu erhalten, denn das Wasser aus dem Dachrinnen rinnt einfach……..

Gebäudeentwässerung
…auf die Straße. Und wenn man viel Glück hat, befindet sich auf dem Weg, den man eingeschlagen hat, keine Vertiefung, denn die führt unweigerlich zur Pfützenbildung und damit entweder zu Umwegen oder zu nassen Füßen.
Hier noch ein typisches Beispiels sowjetischer Architektur:

sowjetische Architektur in Krasnodar
Und hier ein wunderbar restauriertes Gebäude:

restauriertes Gebäude in Krasnodar
Wer noch weitere Bilder ansehen möchte, kann das in meinem Webalbum Krasnodar tun.