Archiv für Kulinarisches

Reise in den Nordkaukasus, 4. Tag, Sotchi – ich komme!

So, nach dem interessanten Abend und einer erholsamen Nacht waren wir in aller Früh fit für die Weiterreise. Zunächst ging es mit dem Bus zurück nach Lazarevskaya und dann mit dem Zug weiter nach Sotschi.

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Sotschi, ein mondäner Ferienort in Russland, begrüßt einen mit ungewohnter Betriebsamkeit auf ungewohnt gepflegten Straßen mit ungewohnt luxuriösen Autos:

Sotchi I

Sotchi I

Wirklich beeindruckt hat mich dann der Markt von Sotschi mit seinem Warenangebot, seinen Düften (wann werden endlich Geruchscomputer erfunden?!), seinen Geräuschen und seinem geschäftigen Treiben

Gewürze

Gewürze

Haushaltsgeräte

Haushaltsgeräte

Markt

Markt

…und die faustgroßen Pfirsiche, zart wie Babyhaut und süß wie die Liebe

Pfirsich

Pfirsich

Dass die Bestimmungen über eine ununterbrochene Kühlkette bei Fleisch blanker Blödsinn sind, lediglich die Administration am Leben erhalten und nicht zu irgendwelchen Gesundheitsschäden führen, war auch feststellbar. Alles quasi nur Mache von der EU, um sich wichtig zu machen, es geht nämlich auch einfach so:

Fleisch

Fleisch

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Reise in den Nordkaukasus, 2. Tag, Krasnodar

Da dieser Tag ja ein Sonntag war, war eine der Hauptverkehrsstraßen für den Verkehr gesperrt und stattdessen flanierten die Menschen darauf, stetig mit Musik aus überall am Straßenrand angebrachten Lautsprechern beschallt. Also flanierten wir auch, hier, in der Geburtsstadt von Anna Jurjewna Netrebko.

Straße in Krasnodar

Straße in Krasnodar

Bis 1920 hieß die Stadt Jekaterinodar, zu Ehren der Zarin Katharina der Großen, die diese Stadt als Festungsstadt gegründet hat.

Krasnodar wird auch die Stadt der herrenlosen Hunde genannt und in der Tat sieht man hier viele Streuner, mehr als in den anderen Städten, wie ich jetzt rückblickend beurteilen kann. Und ihnen wurde ein eigenes Denkmal gewidmet:

herrenlose Hunde

herrenlose Hunde

Gleichzeitig ist Krasnodar die Hauptstadt der Region Krasnodar (Krasnodar Krai) und hier sieht man das Regierungsgebäude:

Regierungsgebäude von Krasnodar Krai

Regierungsgebäude von Krasnodar Krai

Und davor ist dieses Denkmal eines, natürlich, eines Kosaken:

Denkmal vor Regierungsgebäude von Krasnodar Krai

Denkmal vor Regierungsgebäude von Krasnodar Krai

Vom vielen Flanieren und Fotografieren wurden wir dann hungrig und es gab dieses Abendessen:

Abendessen in Krasnodar

Abendessen in Krasnodar

Das Essen war durchwegs sehr schmackhaft und lecker, jedenfalls für meinen Gaumen. Am Ende meines Reiseberichtes werde ich dem Thema Essen einen eigenen Artikel widmen.

Während wir im Trockenen saßen und unseren Hunger stillten, ging draußen ein kräftiger Regenschauer nieder. Dieser Umstand ermöglichte mir, Einblicke in die dort übliche Gebäudeentwässerung zu erhalten, denn das Wasser aus dem Dachrinnen rinnt einfach……..

Gebäudeentwässerung

Gebäudeentwässerung

…auf die Straße. Und wenn man viel Glück hat, befindet sich auf dem Weg, den man eingeschlagen hat, keine Vertiefung, denn die führt unweigerlich zur Pfützenbildung und damit entweder zu Umwegen oder zu nassen Füßen.

Hier noch ein typisches Beispiels sowjetischer Architektur:

sowjetische Architektur in Krasnodar

sowjetische Architektur in Krasnodar

Und hier ein wunderbar restauriertes Gebäude:

restauriertes Gebäude in Krasnodar

restauriertes Gebäude in Krasnodar

Wer noch weitere Bilder ansehen möchte, kann das in meinem Webalbum Krasnodar tun.

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