Archiv für Schwarzes Meer

Reise in den Nordkaukasus, 5. Tag, oh what a wunderful day!


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Nachdem wir am Vortag mit dem Bus von Sotchi nach Khosta und dort noch etwas weiter von der Küste ins Landesinnere gefahren sind (ich weiß nicht mehr, wie der Ort hieß *schäm*), begrüsste uns der Tag mit sanftem Sonnenlicht und mich der Reiseleiter mit einem gedeckten Frühstückstisch draußen! So fängt ein hervorragender Tag an. Und der Tag versprach am Morgen nichts, was er nicht untertags halten würde.

Als erstes setzten wir uns in den Bus und fuhren zurück nach Khosta. Dort wollten wir uns vormittags den Freuden eines Badeurlaubs hingeben. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir den Strand am schwarzen Meer und das angenehm warme Wasser. Gleichzeitig bekam ich tiefe Einblicke in die unbeschreibliche Selbstbeherrschung meines Reiseleiters, denn er konnte diesen eindeutigen Angeboten

Angebote

Angebote

hartnäckig widerstehen! Ein lebendes Beispiel perfekter Selbstdisziplin ;)

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Reise in den Nordkaukasus, 3. Tag, Weiterfahrt nach Kalesch

Gestärkt nach dem leckeren Mittagessen hatten wir noch einige Zeit, bis der Bus nach Kalesch ging. Diese Zeit nutzten wir mit einem Strandaufenthalt. Schon der Weg dorthin offenbarte ein typisch touristisches Ambiente mit Souveniershops, Imbissen und ähnlichem:

Souvenirstand

Souvenirstand

Imibissbuden

Imibissbuden

Vorher kamen wir aber noch an diesem “Kunstwerk” vorbei – das passiert, wenn irgendein Dödel durch das frisch betonierte latscht und sich anschließend kein Mensch darum schert:

Fußspuren

Fußspuren

Vielleicht ist das aber auch der Walk of fame von Lazarevskaya.

Und immer wieder werden unterschiedlichste Dinge am Straßenrand angeboten:

Mir fällt beim besten Willen nicht mehr ein, wie diese grünen Früchte heißen

Mir fällt beim besten Willen nicht mehr ein, wie diese grünen Früchte heißen

Vor meiner Reise wurde ich ja gewarnt, dass mich bestimmt ein Bär im Kaukasus fressen würde. Gesehen habe ich einen, gefressen hat er mich aber nicht

Bär im Kaukasus

Bär im Kaukasus

Und nach dieser Unterführung

Weg zum Strand

Weg zum Strand

hat man es geschafft, und der Strand breitet sich vor einem einladend aus:

Strand in Lazarevskaya

Strand in Lazarevskaya

So, und nach zweimaligem Abkühlen im schwarzen Meer (sehr angenehme Wassertemperatur und weniger salzhaltig als das Mittelmeer), ging es dann mit dem Bus in Richtung Kalesch:


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Busfahrt

Busfahrt nach Kalesch

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Reise in den Nordkaukasus, 3. Tag, Fahrt nach Lazarevskaya

Am dritten Tag war es so weit, ich sollte an diesem Tag das erste Mal in meinem Leben das schwarze Meer sehen.

Gleich in der Früh fuhren wir wieder mit der Straßenbahn in Richtung Bahnhof, genossen dort ein schnelles Frühstück und bestiegen dann den Zug über Tuapse nach Lazarevskaya.

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Und was soll ich sagen, ab Tuapse war es tatsächlich so weit, das schwarze Meer bereitete sich vor mir aus:

Schwarzes Meer

Schwarzes Meer

Diese Bahnstrecke hat den enormen Vorteil, dass sie weitestgehend direkt an der Küste verläuft, zwischen Bahndamm und Meer befindet sich häufig nur noch der Strand.

Schwarzes Meer II

Schwarzes Meer II

Immer wieder fährt man über Flüsse und Flüsschen, die ins Meer münden.

Schwarzes Meer III

Schwarzes Meer III

Wer möchte, kann sich in diesem Webalbum weitere Bilder der Zugfahrt ansehen.

In Lazarevskaya sind wir zur Mittagszeit angekommen, und mein Reiseleiter hat zielstrebig ein Lokal angesteuert und wir haben zu Mittag gegessen. In dem Zusammenhang muss ich den Reiseleiter sehr loben, es mangelte mir in dieser ganzen Zeit an nichts, ich musste nie darauf hinweisen, dass ich jetzt Hunger oder Durst habe, sondern alles war immer bestens organisiert. An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an ihn!

Während wir also gemütlich in einer Art Sommergaststätte saßen und diesen Ausblick genossen

südliches Flair

südliches Flair

fuhr auf einmal dieser Bus auf der Straße vorbei:

Bus der Firma "Reisewünsche"

Oh, Ihr glaubt gar nicht, wie schön es ist, nachdem man nur noch wie ein Erstklässler lesen kann, wenn auf einmal bekannte Buchstaben das Auge durchdringen und sich ohne weitere komplizierte Denkarbeit sofort in ein verständliches Wort verwandeln.

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