Angeregt und unterstützt von einem Freund entschloss ich mich verhältnismäßig spontan, den diesjährigen Sommerurlaub im Nordkaukasus zu verbringen. Das Ziel dieser Reise war, einen Überblick über die Vielfältigkeit dieser Gegend zu erhalten und er als in dieser Gegend aufgewachsener und durch mehrere Reiseführungen erfahrener Mann würde mir genau diesen Überblick verschaffen.
Das Ausstellen eines Reisepasses dauerte Dank der unbürokratischen Bürokratie in diesem unserem Lande (ja, ja, man wird ja so bescheiden, wenn man nur den richtigen Vergleich hat!) lediglich 48 Stunden, und somit war auch noch genügend Zeit für die Visumformalitäten.
Es konnte also pünktlich am 01.08.2009 losgehen mit einem Direktflug von Frankfurt/Main nach Rostow am Don mit der Fluggesellschaft Aeroflot DON:
Rostow am Don auf einer größeren Karte anzeigen
Die Sicherheitsbestimmungen wurden in sehr gewöhnungsbedürftigem Englisch gehalten, also um genau zu sein, habe ich eigentlich nichts verstanden und mein Englisch ist ganz passabel. Aber kulinarisch gab es das erste Highlight, nämlich ein kleines Portiönchen Kaviar, zusätzlich zu dem in Flugzeugen üblich pappigen Essen.
Fast pünktlich dort angekommen, gab es schon die erste Verzögerung, denn ein russischer Arzt betrat das Flugzeug und maß allen Passagieren Fieber, um ein Einschleppen des A/H1N1Virus, bekannter unter der Bezeichnung “Schweinegrippe”, zu verhindern. Was passiert wäre, hätte einer der Passagiere irgendwelche Anzeichen gezeigt, entzieht sich meiner Kenntnis, denn zum Glück waren wir wohl alle pumperlgesund. Also konnte ich schon mit nur einer Stunde Verspätung von meinem Reiseführer in Empfang genommen werden und nach einem schnellen Imbiss begaben wir uns in das in unmittelbarer Nähe zum Flughafen befindliche Hotel. Schon auf dem kurzen Weg dahin nahm mich die laue Sommerluft gefangen. Das Hotelzimmerfenster gab noch diesen Blick auf dem Rostower Flughafen frei:


