Wir stiegen also wieder von diesem Hügel herunter

Abstieg
und konnten beobachten, wie mit Touristen vollgeladene Jeeps den fast trockenen Bachlauf hochdüsten, um die Touristen in einem der vielen Lokalitäten abzuliefern, die ihnen den Aufenthalt mit einem folkloristischen Abend versüßen würden.

Jeeps im Flussbett
Auch wir wollten natürlich sehen, was die Adygen so zu bieten hatten. Vorher präsentierte uns allerdings die Natur ein phantastisches Schauspiel, nämlich diesen Sonnenuntergang:

Sonnenuntergang
Und dann sahen wir, dass sich das wirklich sehen lassen konnte, was uns die Adygen sehen ließen:

Tracht

Tanz
Die Adygen haben Temperament, die Darbietungen animierten zum Mitklatschen und länger Verweilen. Wir verweilten allerdings nicht länger, denn es gab da ein klitzekleines Problem, eigentlich mehrere, sozusagen viele, zu viele, um es zu ignorieren: Angezogen vom Licht schwirrten Millionen und Abermillionen geflügelte Ameisen umher und nervten einfach nur noch:

fliegende Ameisen
Das machte eine spontane Umgestaltung des Abends notwendig, also verzogen wir uns in die Richtung des Flussbettes, denn dort gab es keine künstliche Beleuchtung. Der Mann im (Voll)Mond leuchtete uns den Weg:

Vollmond
Und dann war die Überraschung relativ groß, als wir feststellten, dass es mitnichten dort ruhig und womöglich romantisch wäre, nein, im Gegenteil, es war richtig gefährlich, weil ja die ganzen Jeeps jetzt sozusagen zeitgleich dieses Flussbett benutzen, um die Touristen wieder an die Küste zu bringen, die sie den ganzen Tag mühevoll heraufgekarrt hatten. Und somit ähnelte das Flussbett mehr einer Autobahn denn einem besinnlichen Ort fernab der Zivilisation und ein bizarrer Abend endete.